Di

07

Mär

2017

Globuli und Dosierung

Die Dosis macht…..

In unserem Fall nicht das Gift, aber es ist die meistgestellte Frage an uns Tiertherapeuten,

 

„Wie viele Globuli braucht meine Katze/Hund denn von dem Mittel?“

In der schulmedizinischen Medikation ist es üblich, dass Tabletten regelmäßig in kleineren oder größeren Stückzahlen verordnet werden.

 

So sind wir es gewohnt, Antibiotika 2xtgl. 2 Tabletten oder die Entwässerungstablette für unseren Hund 2x tgl. ½ Tablette zu geben.

 

Bei vielen Medikamenten ist das Erreichen eines bestimmten Spiegels wichtig, andere müssen immer möglichst zur gleichen Uhrzeit gegeben werden. Kein Wunder also, wenn Ihr Euch fragt, wie viel Globuli braucht Hund oder Katze denn nun?

 

Hier ist dann der Unterschied zur Homöopathie deutlich erkennbar. Ihre Wirkungsweise ist eine völlig andere. In den Globuli befindet sich nach Verschüttelung und Potenzierung nur noch die Information der Ausgangssubstanz. Wir Tierhomöopathie arbeiten mit „Information“ eines Mittels.

 

Um das genauer zu verstehen denke Dir folgende Ausgangssituation. Ich möchte Dir meine Daten, Name, Straße und Telefonnummer mitteilen und gebe Dir dafür meine Visitenkarte. Jetzt hast Du alle Informationen, die für Dich wichtig sind. Selbst wenn ich Dir jetzt zehn Visitenkarten gebe, erhöht sich nicht die Anzahl der Information. Diese bleibt immer gleich.

 

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Do

05

Apr

2018

Arzneimittelbild des Monats April

 

Wechselhaft wie ein Apriltag, das ist Pulsatilla.

 

Wenn wir zu Zeit nach Draußen schauen, so sehen wir in einer Minute Wolken an eben noch blauen Himmel, heftige Regenschauer und plötzlich wieder strahlender Sonnenschein.

Das daher Temperament und Gemütszustand die wichtigsten Leitsymptome für die Wahl von Pulsatilla, „dem Wetterhahn unter den Arzneimitteln“ gelten, wundert uns nicht. Es wird als typisches „Frauenmittel“ beschrieben, obwohl es auch für männliche Patienten ein großes Einsatzgebiet hat.

 

 

Die Wiesen-Kuhschelle, im Volksmund als Küchenschelle bezeichnet, blüht um die Osterzeit und öffnet ihre Blüten in den ersten milden Frühlingstagen. Das Bild der sich sanft im Wind wiegenden Blüte zeigt ein Kernpunkt von Pulsatilla, schwankend und veränderlich, eben wie ein Apriltag.

Die Stimmung kann umschlagen von eben noch himmelhochjauchzend zu plötzlichem Zorn.

 

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Fr

20

Apr

2018

FRÜHLINGS-Gefühle

Endlich ist der Frühling eingekehrt und uns und unsere Vierbeiner zieht es hinaus in die Natur. Herumtollen, Revier erkunden, sich im Gras wälzen, den Frühlingsduft mit der Nase erschnuppern.

 

Doch da lauert eine Gefahr für unsere Hunde und Katzen.

Jede Saison stehen Tierbesitzer vor dem großen Problem, wie schütze ich meine Katze, meinen Hund und auch mich und meine Familie vor Flöhen, Zecken und auch Milben.

 

 

Chemische Anti-Zeckenmittel

Die von Tierärzten und im Handel üblichen Produkte zur Zecken und Flohabwehr sind

Spot-ons, Sprays oder Halsbänder. Ihre Inhaltsstoffe sind Nervengifte, die die Zecken und Flöhe töten. Diese Nervengifte lagern sich jedoch im Körper der Katze ein und wirken dort ebenfalls, so dass es häufig zu Überempfindlichkeitsreaktionen oder starken Nebenwirkungen, wie Erbrechen, Schuppen, Hautentzündungen oder auch Krampfanfälle mit Todesfolge kommen kann.

 

Gefahren für Katzen durch Zeckenmittel

Floh- und Zeckenmittel für Hunde, die man in den Nacken oder auf die Schulter träufelt, enthalten in hoher Konzentration den Wirkstoff Permethrin. Für Hunde ist das verträglich, der Katzen fehlt ein entsprechendes Enzym, das diesen Wirkstoff abbauen kann.

So kann der Einsatz dieser Spot-on-Präparate für Katzen lebensgefährlich bis tödlich enden. Auch in einem Haushalt, indem beide Tiere leben, wird es für die Katze gefährlich, wenn sie den Hund putzt und so den Wirkstoff aufnimmt. Sogar das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor der Verwechslungsgefahr und Anwendung bei Katzen.

 

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Do

18

Okt

2018

Arzeimittelbild des Monats

Agaricus muscarius Amanita muscarius

Der Fliegenpilz

 

Auf meinem Waldspaziergang im vergangenen Jahr begegnete ich im „Grünen Band“ hier im Herzogtum Lauenburg begegnete ich zahlreichen „Männlein im Walde“ mit ihren roten Mäntelchen und bekam Lust Euch das Homöopathische Mittel Agaricus muscaris als Arzneimittelbild des Monats näher vorzustellen.

 

Herkunft und Geschichtliches

 

Seinen Name Agaricus erhielt der Pilz nach der dalmatinischen Landschaft Agaria.
Amanita ist griechisch und heißt übersetzt Pilz. Die Artbezeichnung „muscarius“ stammt von dem lateinischen „musca“ = Fliege und nimmt Bezug auf seine tödliche Wirkung auf Fliegen. In früherer Zeit stellte man eine Schale mit Milch auf den Tisch, in der sich getrockneter oder frischer Fliegenpilzen befand. Das Ganz wurde zuvor aufgekocht. Innerhalb kürzester Zeit war die Oberfläche voll mit toten Fliegen. Daher trägt Agaricus die deutsche Bezeichnung Fliegenpilz.

 

 

Muscarin

 

Bereits 1869 wurde dieser erste Giftstoff entdeckt.
Das Alkaloid von Agaricus übt einen großen Einfluss auf alle Arten von Absonderungen aus.

 

Man vermutet, dass es an der Stimulation der Endphasern der sekretorischen Nerven liegt, dass es zu vermehrtem Tränenfluss, exzessiven Schwitzen und starkem Speichelfluss kommt.
Auch die Sekretion der Leber wird durch Muscarin angeregt, während gleichzeitig die Nierenausschüttung vermindert wird. Atropin wirkt Muscarin genau entgegengesetzt.

 

 

Homöopathie

 

Lassen wir zuerst Samuel Hahnemann selbst zu Wort kommen:

 

„Von diesem stinkenden Pilze mit scharlachrothen, mit weißlichen Warzen besetzen Hute und weißen Blättchen nimmt man, wenn er vorsichtig getrocknet worden ist, einen, vom  frischen aber zwei Gran, um durch dreistündiges Reiben auf gewöhnliche Weise mit Milchzucker, nachmaliges Auflösen und Verdünnen und Potenzieren mittels jedesmaliger zwei-Schüttel-Schläge seine Kraft-Entwicklungen bis zu X zu bereiten“

 

 

 

Das der Fliegenpilz ein Giftpilz ist, dessen bekanntestes Gift das Muscarin ist, wissen vermutlich einige von Euch.  Und es gibt kein Gegengift!

 

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Tierheilpraktikerin

 

  Stefanie Schult

 

 

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Ich melde mich dann, auch außerhalb meiner Praxiszeiten, schnellstmöglich zurück.

 

In akuten Notfällen, stellen Sie das Tier bitte umgehend einem Tierarzt oder in einer Tierklinik vor!

 

„Das höchste Ideal
der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung
der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten, unnachtheiligsten
Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.“

Dr. Samuel Hahnemann,
§2 Organon der Heilkunst