Die Sterbephasen

 

Aus Sicht des tibetischen Buddhismus löst sich der Körper im Sterbeprozess in seine vier Elemente auf: Erde, Wasser, Feuer, Luft. An den körperlichen und seelischen Veränderungen ist diese Auflösung erkennbar. Erst nach ihrer Vollendung können Körper und Seele sich voneinander trennen.

 

Die Erdphase
Die Auflösung des Erdelements erkennt man daran, dass die Tiere die Nahrung verweigern oder nur noch sehr wenig fressen. Sie setzen kaum noch Kot ab und sind häufig stark abgemagert. Außerdem werden sie unbeweglicher, steifer und schlafen sehr viel.

 

Die Wasserphase
Bei der Auflösung des Wasserelements trinken die Tiere viel und verlieren Körperflüssigkeiten. Manche trinken gar nicht mehr, wodurch der Körper austrocknet. Diese veränderte Flüssigkeitsaufnahme führt dazu, dass die Schleimhäute entweder viel Schleim produzieren oder austrocknen. Manchmal ist eine rasselnde Atmung zu hören.

 

Die Austrocknung des Körpers ist Teil des natürlichen Sterbeprozesses und führt zu einem Anstieg der Endorphine, was die Schmerzen lindert. Durch eine künstliche Flüssigkeitszufuhr (Infusion) in dieser Sterbephase wird das Sterben erschwert.

 

Die Feuerphase
Bei der Auflösung des Feuerelements kommt es zu Hitze- und Kälteempfindungen, weil sich die Körpertemperatur verändert. Die Tiere suchen Wärme oder auch Kälte. Allmählich kühlt der Körper ab, besonders an den Extremitäten.

 

Manche Tiere laufen unruhig herum, obwohl sie eigentlich schwach sind. Es können starke Gemütsbewegungen auftreten, z. B. schreien sie oder erkennen ihren Besitzer nicht mehr.
Auch diese Vorgänge sind ganz natürlich, weil das Bewusstsein die körperliche Existenz verarbeitet, es verbrauchen sich die letzten Energiereserven werden und die Feuerphase wird vollendet.

 

Die Luftphase
Die Auflösung des Luftelements erkennt man an einer veränderten Atmung. Wenn diese schließlich aussetzt, tritt der Tod ein.

 

 

Quelle Tibetische Totenbuch

 

 

Der letzte Dienst, den man seinem  geliebten Tier erweisen kann, ist, ihn im Sterbeprozess zu begleiten. Wer das für sein geliebtes Wesen tut, zeigt tiefe Zuneigung und Liebe und beweist Mut! Und er kann viel für das eigene Leben und Sterben lernen

 

 

 

 

© Stefanie Schult 2015
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