FRÜHLINGS-Gefühle

Endlich ist der Frühling eingekehrt und uns und unsere Vierbeiner zieht es hinaus in die Natur. Herumtollen, Revier erkunden, sich im Gras wälzen, den Frühlingsduft mit der Nase erschnuppern.

 

Doch da lauert eine Gefahr für unsere Hunde und Katzen.

Jede Saison stehen Tierbesitzer vor dem großen Problem, wie schütze ich meine Katze, meinen Hund und auch mich und meine Familie vor Flöhen, Zecken und auch Milben.

 

 

Chemische Anti-Zeckenmittel

Die von Tierärzten und im Handel üblichen Produkte zur Zecken und Flohabwehr sind

Spot-ons, Sprays oder Halsbänder. Ihre Inhaltsstoffe sind Nervengifte, die die Zecken und Flöhe töten. Diese Nervengifte lagern sich jedoch im Körper der Katze ein und wirken dort ebenfalls, so dass es häufig zu Überempfindlichkeitsreaktionen oder starken Nebenwirkungen, wie Erbrechen, Schuppen, Hautentzündungen oder auch Krampfanfälle mit Todesfolge kommen kann.

 

Gefahren für Katzen durch Zeckenmittel

Floh- und Zeckenmittel für Hunde, die man in den Nacken oder auf die Schulter träufelt, enthalten in hoher Konzentration den Wirkstoff Permethrin. Für Hunde ist das verträglich, der Katzen fehlt ein entsprechendes Enzym, das diesen Wirkstoff abbauen kann.

So kann der Einsatz dieser Spot-on-Präparate für Katzen lebensgefährlich bis tödlich enden. Auch in einem Haushalt, indem beide Tiere leben, wird es für die Katze gefährlich, wenn sie den Hund putzt und so den Wirkstoff aufnimmt. Sogar das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor der Verwechslungsgefahr und Anwendung bei Katzen.

 

 

Zeckenhalsbänder (und Flohhalsbänder)

Ein ähnliches Problem sind die Zecken und Flohhalsbänder. Grundsätzlich sollte eine Freigänger Katze nie mit Halsband unterwegs sein, die Gefahr des Hängenbleibens ist einfach zu groß. Bei ihren Streifzügen durch Gebüsch, Sträucher und Bäume können sie stecken bleiben und beim Versuch frei zu kommen verheddern sich die Tiere an Schulter und Kopf, was unter Umständen ihren Tod bedeuten kann. Die Zecken und Flohhalsbänder stellen hier keine Ausnahme da, zusätzlich ist die Katze hier auch noch durchgehend mit den Nervengiften belastet, die diese Halsbänder absondern.

Für Hunde mag das Bernsteinhalsband ein wirkungsvoller Zeckenschutz sein, aber auch hier gilt, kein Halsband für die Katze.

 

Bierhefe

Entweder verwendet man die Formel Z Tabletten für Katzen aus der Apotheke oder ganz normale Bierhefetabletten ohne Zusatzstoffe aus dem Drogeriemarkt

Dosierung:

Täglich eine Tablette über4 Wochen, entweder direkt als Leckerchen oder zu Pulver zerrieben über das Futter. Nach diesen vier Wochen reicht es in der Regel, nur noch 2-3mal die Woche 1 Tablette zu verabreichen. Man kann auch ggf. die die tägliche Dosis beibehalten. Sollte die Katze die Bierhefe nicht fressen. verschmäht können Sie auch eine Tablette zerreiben und das Pulver äußerlich ins Fell und auf die Haut reiben.

 

Das ist ebenfalls bei sehr starkem Flohbefall empfehlenswert. Bierhefe ist nicht schädlich und pflegt ganz nebenbei auch noch Fell, Krallen und Haut. Eine Ausnahme gibt es allerdings, nierenkranke Katzen sollten keine Hefe erhalten, da der Phosphatanteil sehr hoch ist. Manche Katzen und Hunde vertragen Bierhefe nicht und reagieren mit Durchfall, dann wäre vielleicht einer der pflanzlichen Spot-Ons eine Alternative für Ihr Tier.
Die Wirkung der Bierhefe beruht in der Veränderung des Hautmilieus.

Parasiten wählen ihre Opfer gerne nach dem attraktiven Geruch aus, Bierhefe verändert Diesen so sehr, dass ihr tierischer Gefährte unattraktiv für die Parasiten Zecken, Flöhe und Milben wird.

 

Kokosöl gegen Zecken

Ebenso wie die Bierhefe bietet das Kokosöl einen natürlichen Schutz gegen Zecken, Flöhe und Milben.

Einer der wichtigsten Bestandteile des Kokosöls ist die sogenannte Laurinsäure.

Zum Vergleich: Butter weist einen Gehalt an Laurinsäure von ca. 2-5 Prozent auf, wohingegen Kokosöl bis zu 60 Prozent Laurinsäure enthalten kann. Klinische Studien und Untersuchungen haben gezeigt, dass Zecken extrem stark auf Laurinsäure reagieren.

Nahezu alle Hautpartien, die in solchen Tests mit einer Laurinsäure-Lösung behandelt wurden, wurden trotz starker Zeckenpopulation von den Tieren gemieden. Bissen sie dennoch zu, so fielen sie schon nach kurzer Zeit von selbst wieder ab, ohne ihre Erreger abgegeben zu haben. Die Tests sind sowohl an Menschen, wie an Tieren durchgeführt worden.

Dafür wird das Fell des Tieres in regelmäßigen Abständen mit einer ausreichend großen Menge Kokosöl sorgfältig einreiben.
Ich empfehle eine kleine Menge Kokosöl in ihren Händen zu erwärmen und anschliessend ins Fell zu massieren, insbesondere an die Ziele der Parasiten: Innenseite der Beine, der Nacken und der Schwanzansatz.
Es ergibt sich ein Schutzmantel, der Zecken abhält bzw. bereits festgebissene Zecken dazu bewegt, sich schnell wieder vom Wirt zu lösen. Ein weiterer Vorteil, gerade Katzen putzen das Fell meist sorgfältig ab, das Kokosöl gelangt so in den Darm. Regelmäßig gegeben verändert sich auch hier der Körpergeruch und macht die Tiere für die Zecken unattraktiv. Gleichzeitig schützt es die Katze vor Spulwurmbefall, denn diese werden durch das Kokosöl ebenfalls ausgeschieden.

 

 

 

Entfernung der Zecken

Zecken sind sehr robuste Tiere, sie haben keine natürlichen Feinde und überleben auch unter widrigsten Umständen. Sobald die Temperaturen klettern sind sie im Gras unterwegs, auf der Suche nach einem Wirt.

Jetzt kann es vorkommen, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Katze oder Hund die Lästlinge mitbringt. Hunde sollten am Besten nach jedem Spaziergang gründlich durchgesehen werden und auch die Katzen mit Freigang brauchen eine regelmäßige Kontrolle.

Finden sie dann doch einmal eine Zecke, die sich an Ihrem Tier festgesogen hat, so müssen sie Diese entfernen.
Dabei ist Ruhe und Geduld gefragt, damit Sie die Zecke komplett mit Kopf herausziehen. Handelsübliche Zeckenzangen oder Karten sind dabei eine große Hilfe. Wichtig ist, das Tier nicht zu quetschen, da es sonst seine Erreger in Katze oder Hund abgibt.
Außerdem sehr wichtig, benutzen Sie nie Flüssigkeiten wie Alkohol oder Klebstoffe. Im Todeskampf erbricht die Zecke und überträgt in ihren Speichel den Erreger noch schneller.

Bleibt der Kopf doch einmal stecken, entledigt sich der Körper meist von selbst dem Fremdkörper.

Für alle Fälle behalten sie die Einstichstelle ein paar Tage im Auge, sollte Ihr Tier mit Inappetenz oder Fieber reagieren, konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt. Auch bei plötzlichen Lahmheiten sollte tierärztlich nachgeforscht werden, ob eine Borreliose übertragen wurde.

Das gilt insbesondere für Hunde, aber auch Katzen können an Borreliose erkranken, auch wenn das bisher kaum nachgewiesen wurde.

Wenn Sie die Zecke rausgezogen haben, so müssen Sie sie töten.
In der Toilette runterspülen bringt leider nichts. Entweder mit einem schweren Gegenstand zerquetschen oder verbrennen. Selbst in der Waschmaschine überleben Zecken die niederen Temperaturen, sie sind eben sehr robust.

 

Wenn Ihre Katze oder Ihr Hund vermehrt unter zu Zeckenbefall neigt, ist es möglich, dass Sie einfach in einem Gebiet leben, in denen sich die Zecken besonders wohl fühlen.

Durch die zunehmenden wärmeren Temperaturen breiten sich aber auch Zeckenarten in ganz Deutschland aus, die sonst nur in südlicheren Ländern leben.

Dennoch sollte man das genau überprüfen, denn es kann auch eine Schwäche des Immunsystems vorliegen. Es ist nachgewiesen, dass Zecken chronisch kranke Tiere besonders attraktiv finden

 

Ich betrachte Ihr Tier immer ganzheitlich und berate ich Sie gerne zu allen Fragen rund um die Gesundheit Ihres tierischen Gefährten. Nehmen Sie unverbindlich mit mir Kontakt auf, telefonisch oder per Mail und wir besprechen die Möglichkeiten.

 

Ich wünsche Ihnen eine Zeckenfreie Saison voller Frühlingsgefühle

 

Herzlichst Ihre

Stefanie Schult

 

 

 

 

 

Studie der FU Berlin – Laurinsäure als Zeckenrepellent

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18397516

 

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Dr. Samuel Hahnemann,
§2 Organon der Heilkunst